Projekte der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
Die Entwicklung von Projekten ist eine wesentliche Aufgabe der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder. Den Rahmen für die Projektentwicklung bildet ein Aktionsplan, der die wichtigsten Handlungsfelder bestimmt und eine gezielte Planung und Koordinierung aller Maßnahmen gewährleistet. Dieser Aktionsplan „Mehr Sicherheit für Kinder 2010“ wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Für die Auswahl der Schwerpunkte und Einzelmaßnahmen werden Daten zu Kinderunfällen und eine Analyse bereits bestehender Präventionsangebote zugrunde gelegt. So werden Arbeitsziele fachlich und bedarfsnah festgelegt und Projekte zielgerecht konzipiert. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachorganisationen und mit Unternehmen, die die Projekte unterstützen.
Initiativen
Projekte können zum Beispiel in Form von Initiativen stattfinden. In Initiativen informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder die Öffentlichkeit über Kinderunfälle und sensibilisiert für sicherheitsbewusstes Verhalten. Die Initiativen richten sich an ein breites Publikum.
Kindersicherheitstag
Seit dem Jahr 2000 organisiert und koordiniert die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. den Kindersicherheitstag. Ziel der Veranstaltung, die immer unter einem zentralen Thema steht, ist es, Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken. Der Kindersicherheitstag richtet sich an Multiplikatoren und vor allem an Eltern und ihre Kinder.
Ausstellungen
Ausstellungen sind ein ausgezeichnetes Medium zur Wissensvermittlung. Weg von der Abschreckung und Belehrung tragen sie zur Einstellungsbildung und eigenverantwortlichen Verhaltensänderung bei. Durch ihre Gestaltung sprechen sie emotional an und motivieren zum Handeln. Als Wanderausstellung unterstützen sie Veranstalter an unterschiedlichen Orten und bringen Menschen ins Gespräch, aber sie können auch virtuell wirksam werden.
Qualifizierungsmaßnahmen
Als Projekte, die der Fortbildung von Menschen dienen, die mit Kindern leben oder arbeiten, werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Hierunter fallen Kursangebote für Eltern, Fortbildungen für Berufsgruppen wie Hebammen oder Erzieherinnen sowie speziell zugeschnittene Qualifizierungen für in der Kinderunfallprävention tätige Kursleiterinnen.
Wettbewerbe
Wettbewerbe sind wichtige Instrumente, um vorbildliche Projekte zu identifizieren, positive Beispiele zu würdigen und diese bekannt zu machen. Damit regen Wettbewerbe zur Nachahmung an und tragen zur Verbreitung guter Praxis in der Kinderunfallprävention bei.
