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Tatort Bad

Wasser übt seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Im und mit Wasser zu spielen macht ihnen unendlich viel Spaß. Auch wenn die heimische Badewanne kein rauer Ozean ist, sind Kinder hier vor Unfällen nicht sicher. Kleine Kinder bis etwa zum dritten Lebensjahr haben große Probleme, sich allein aus dem Wasser zu heben, wenn ihr Gesicht unter Wasser ist. Sie verlieren die Orientierung und können selbst in flachem Wasser ertrinken.

Ältere Geschwisterkinder sind keine verlässlichen Aufsichtspersonen. Auch sie selbst sind ohne Aufsicht in der Badewanne nicht sicher. Sie können den Wasserhahn aufdrehen und sich am ausströmenden heißen Wasser verbrühen. Weitere Gefahren können von elektrischen Geräten in Greifnähe oder rutschigen Fliesen und harten Kanten ausgehen.

Tipps

  • Säuglinge und Kleinkinder nie unbeaufsichtigt lassen. Das Kind nur unter Aufsicht eines Erwachsenen in der Badewanne baden oder spielen lassen.
  • Wassertemperatur stets prüfen und heißes Wasser, das sich noch in der Leitung befindet, ablaufen lassen, um Verbrühungen zu vermeiden.
  • Empfehlenswert ist die Installation von Temperaturreglern in Mischbatterien. Für Wannenarmaturen gibt es Abdeckvorrichtungen zum Schutz vor Hitze und Stößen.
  • Auf glatten Böden besteht Rutschgefahr: Deshalb Antirutschmatten verwenden und das Kind auf glatte Böden aufmerksam machen.
  • Medikamente, Wasch- und Reinigungsmittel immer kindergesichert wegschließen.
  • Elektrische Geräte wie Fön und Rasierapparat immer vom Netz nehmen, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

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