Kindersicherheitstag
Seit dem Jahr 2000 organisiert und koordiniert die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. den Kindersicherheitstag. Ziel der Veranstaltung, die immer unter einem zentralen Thema steht, ist es, Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken. Der Kindersicherheitstag richtet sich an Multiplikatoren und vor allem an Eltern und ihre Kinder. Spezielles Augenmerk gilt sozial benachteiligten Familien, die besonders häufig von Unfällen betroffen sind. Die Mitgliedsorganisationen der BAG und alle interessierten lokalen Kooperationspartner haben Gelegenheit, mit dezentralen Begleit- und Folgeveranstaltungen zu zeigen, dass die Verhütung von Kinderunfällen vor Ort eine Rolle spielt. Der Kindersicherheitstag wird unterstützt durch das Bundesministerium für Gesundheit, in 2009 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), von Penaten aus dem Hause Johnson & Johnson, Düsseldorf, in 2004 auch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und in 2008 auch mit einer Sachspende der Firma ABUS.

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Kindersicherheitstag 2013
"Von Null auf sicher"
Auch im Jahr 2013 wird die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. wieder den Kindersicherheitstag organisieren. Im Mittelpunkt sollen dabei die Kleinsten stehen.
Der Slogan für den Kindersicherheitstag 2013 lautet "Von Null auf sicher!". Er wurde von einer Jury aus fast 50 Vorschlägen einstimmig gewählt und mit 400 € prämiert. Verfasserin des Slogans und damit Gewinnerin des Ideenwettbewerbs ist Frau Anja Wagner aus Groß Brunsrode.
Das höchste Risiko, an den Folgen eines Unfalls zu sterben, haben Säuglinge und Kleinkinder. Der häufigste Unfallort in dieser Altersgruppe ist das Zuhause und die unmittelbare Wohnumgebung. Bei kleinen Kindern steigt die Rate der unfallbedingten Krankenhausbehandlungen alarmierend an. Experten schätzen, dass 60 % der Kinderunfälle vermeidbar sind - durch vorausschauendes Verhalten, durch altersentsprechende Sicherheitsmaßnahmen und durch eine sorgfältige Aufsicht. Kinder wachsen sicherer auf, wenn Eltern für Risikosituationen sensibilisiert sind und die richtigen Vorkehrungen treffen.
Aus diesem Grund setzt der Kindersicherheitstag 2013 den Fokus auf Kinder von 0 bis 3 Jahren mit dem Ziel einer Prävention von Anfang an.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2013
Kindersicherheitstag 2012
"Achtung, giftig! Mehr Sicherheit für Kinder"
Der Schwerpunkt des Kindersicherheitstages 2012 liegt auf der Vermeidung von Vergiftungsunfällen. Dabei sollen in diesem Jahr insbesondere Familien mit Migrationshintergrund angesprochen werden. Der Kindersicherheitstag 2012 steht unter dem Motto "Achtung, giftig! Mehr Sicherheit für Kinder".
Zum Auftakt des diesjährigen Kindersicherheitstages wird am 6. Juni 2012 ein Presseseminar zum Thema "Achtung, giftig. Mehr Sicherheit für Kinder" für ausgewählte Journalistinnen und Journalisten im Bundesumweltministerium in Bonn stattfinden.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2012
Kindersicherheitstag 2011
"Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!"
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ist Schirmherr der neuen bundesweiten Zielgruppenkampagne gegen Sturzunfälle
Mehr als die Hälfte aller Unfälle bei Kindern sind durch Stürze bedingt. Viele dieser Stürze sind durch sicherheitsbewusstes Verhalten, durch motorische Förderung und Kompetenzbildung bei Kindern, Eltern und Multiplikatoren vermeidbar. Deshalb hat die BAG Mehr Sicherheit für Kinder unter dem Motto „Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!“ eine Präventionskampagne gegen Stürze entwickelt. Ziel der Kampagne ist es, schwere bis mittelschwere Sturzunfälle zu verhindern. Die Sturzkampagne wird am 9. Juni beim Nationalen Kindersicherheitstag in Berlin von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr vorgestellt.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2011
Kindersicherheitstag 2010
"10 Jahre in Aktion"
Im Jahr 2010 gab es Grund zum Feiern: Der Kindersicherheitstag feierte sein 10jähriges Bestehen. Deshalb fand am 10. Juni in Berlin eine Jubliäumsfeier statt.
Parallel zum Jubiläum wurde am 10. Juni eine Initiative unter dem Motto "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!" gestartet. Sturzunfälle sind in allen Altersstufen die häufigste Unfallart. Ca. 50 - 60 % aller Unfälle sind auf diese Unfallart zurückzuführen. In Kindertagesstätten sind Stürze sogar bis zu 70 % am Unfallgeschehen beteiligt.
Im Rahmen der Initiative zum Kindersicherheitstag 2010 wurden Medien für Eltern herausgegeben, ein Aktionspaket mit Arbeitshilfen und eine Hotline für KiTas zur Verfügung gestellt sowie eine Gewinnaktion für Kindertageseinrichtungen durchgeführt.
Die Initiative "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!" wurde am 10. Juni, dem Kindersicherheitstag, im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2010
Kindersicherheitstag 2009
Sicher aufwachsen. Kinder vor Vergiftungen schützen!
Der Kindersicherheitstag 2009 trug den Slogan „Sicher aufwachsen. Kinder vor Vergiftungen schützen!“. Im Jahr 2009 wurde der Kindersicherheitstag gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durchgeführt.
89% der von Vergiftungsunfällen betroffenen Kinder sind jünger als sechs Jahre. Da insbesondere die Kleinen von Vergiftungsunfällen bedroht sind, standen im Jahr 2009 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren im Mittelpunkt der Präventionskampagne zum Kindersicherheitstag. Ziel war es, Eltern über Vergiftungsgefahren zu informieren, sie für problematische Haushaltschemikalien, Medikamente und Pflanzen zu sensibilisieren und ihnen Sicherheitstipps zu vermitteln.
Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern sollte bei einer medienwirksamen Auftaktveranstaltung, die am 10. Juni 2009 von 12.00 - 13.30 Uhr in Berlin stattfand, auf Vergiftungen im Kindesalter und deren Vermeidung aufmerksam gemacht werden. Dazu lud die BAG gezielt 150 Berliner Kindergartenkinder ein und stimmt die Kitas vorab mit Hilfe eines Malwettbewerbes auf das Thema Vergiftungen ein.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2009
Kindersicherheitstag 2008
Kinder wollen Sicherheit
Der Kindersicherheitstag 2008 trug den Slogan „Kinder wollen Sicherheit“. Kinder meldeten sich lautstark zu Wort, sie trommelten, klingelten und riefen, um Erwachsenen zu vermitteln: Wir wollen sicher und gesund groß werden! Die BAG zeigte Wege, wie Erwachsene Kinder besser schützen können und wie die Lebenswelten der Kinder – das Zuhause, das kindliche Umfeld, der Spielplatz – sicherer gemacht werden können. Im Jahr 2008 standen Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahre im Mittelpunkt der Präventionskampagne. Gemeinsam mit Kooperationspartnern sollte bei einer medienwirksamen Auftaktveranstaltung auf der Wiese vor dem Berliner Reichstag die öffentliche Aufmerksamkeit auf Kinder, deren Sicherheit und Schutz gelenkt werden.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2008
Kindersicherheitstag 2007
Mit Kindern leben - sicher ist besser.
Im Jahr 2007 standen unter dem Motto „Mit Kindern leben – sicher ist besser!“ Kinder im Alter von 0-5 Jahren und häusliche Unfälle im Mittelpunkt der Präventionskampagne. Die Auftaktveranstaltung zum Kindersicherheitstag 2007 fand am 14. Juni im Bundesgesundheitsministerium in Berlin-Mitte statt. Sie begann mit einer Pressekonferenz, die von Barbara Hahlweg, ZDF-Moderatorin, moderiert wurde. Anschließend eröffnete Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eine Wanderausstellung, die die Haupt-Unfallgefahren für jüngere Kinder anschaulich darstellte.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2007
Kindersicherheitstag 2006
Bewegung fördern – Unfälle vermeiden
Gute Beispiele machen Schule
Motorische Erfahrungen, die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und positive Erlebnisse in der Gruppe - das sind wesentliche Voraussetzungen, um unfallbedingte Verletzungen zu vermeiden. Kinder sollen sich regelmäßig bewegen, um sich gesund zu entwickeln und ihre Koordination und Bewegungssicherheit zu verbessern.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. machte beim Kindersicherheitstag 2006 am 10. Juni auf diese Zusammenhänge unter dem Motto „Gehüpft wie gesprungen: Bewegung fördern – Unfälle vermeiden“ aufmerksam. Sie setzte damit den thematischen Schwerpunkt des Vorjahres fort. Denn 2005 haben Grundschulen bereits anlässlich des Kindersicherheitstages mit Projekten zum Thema „Bewegung und Unfallverhütung“ begonnen und haben nun beim Kindersicherheitstag 2006 einen Preis für ihre erfolgreiche Arbeit erhalten. Der Parlamentarische Staatssekretär Rolf Schwanitz hat am 8. Juni anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Kindersicherheitstag in Berlin die Gewinner ausgezeichnet.
Gewinnerprojekte des Grundschulwettbewerbs 2005/2006
Hauptgewinner-Video "Loss jonn – mach mit! Beweg dich – bleib fit" abspielen (mpg-Format)
In der Folge finden wie jedes Jahr viele regionale Veranstaltungen zur Kindersicherheit statt, die die BAG unterstützt und begleitet. Die Orte, lokalen Veranstalter und Termine können bei der BAG-Geschäftsstelle erfragt werden.
Auf den folgenden Seiten finden sich weitere ausführliche Informationen zu den Inhalten, Hintergründen und Aktionen zum Kindersicherheitstag 2006. Auch Begleitmaterialien für Veranstaltungen können bei der BAG bestellt oder von der Homepage herunter geladen werden.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2006
Bildergalerie zur Auftaktveranstaltung zum Kindersicherheitstag 2006
Kindersicherheitstag 2005
Gehüpft wie gesprungen: Bewegung fördern - Unfälle vermeiden.
Der Kindersicherheitstag 2005 beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Bewegungsförderung und Unfallverhütung. Kinder verfügen zunehmend über zu geringe oder auch wenig vielfältige Bewegungserfahrungen. Dies begünstigt die Entstehung von Unfällen mit zum Teil schweren Verletzungsfolgen. Dem möchte der Kindersicherheitstag etwas entgegen setzen: durch die Förderung von Bewegung soll die Zahl und die Schwere der Kinderunfälle verringert werden.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2005
Grundschul-Wettbewerb anlässlich des Kindersicherheitstages 2005 „Gehüpft wie gesprungen – Unfälle vermeiden!
Alle Grundschulen in Deutschland waren eingeladen, sich an dem Wettbewerb "Gehüpft wie gesprungen: Bewegung fördern - Unfälle vermeiden!" zu beteiligen. Gesucht wurden Beiträge, die zeigen, wie sich Schulklassen engagiert und kreativ mit dem Thema "Unfallverhütung durch mehr Bewegung" auseinander setzen.
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Kindersicherheitstag 2004
Kinderunfälle
gehen jeden an. Jeden Tag.
Das Motto des Kindersicherheitstages 2004 lautet „Kinderunfälle gehen jeden an. Jeden Tag“. Unter diesem Motto sollen zum einen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, die besonders häufig von Unfällen betroffen sind, und andererseits alle Multiplikatoren aufgerufen werden, sich für die Kindersicherheit zu engagieren.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2004
Kindersicherheitstag 2003
Unfälle in
der Freizeit vermeiden
Der Kindersicherheitstag 2003 hatte den Schwerpunkt „Freizeitunfälle“ und sollte unter dem Motto „Auf die Plätze. Fertig. Los. Unfälle in der Freizeit vermeiden.“ auf die Gefahren bei Spiel und Sport aufmerksam machen. In der Bewegung geübte und durch gute Schutzkleidung ausgerüstete Kinder verunglücken weniger.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2003
Kindersicherheitstag 2002
Kinderunfälle
im häuslichen Bereich
Ich sehe was, was Du nicht siehst... Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen. Damit warb der Kindersicherheitstag 2002. Kinderunfälle im häuslichen Bereich betreffen vor allem kleinere Kinder. Daher waren Eltern und Betreuer besonders angesprochen, Küche, Bad, Kinderzimmer und Treppe als Gefahrenorte zu erkennen.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2002
Kindersicherheitstag 2001
Gefahren mit Feuer
und Wasser
Schwerpunkte des Kindersicherheitstages 2001 waren "Gefahren mit Feuer und Wasser“ Unter dem Motto "Gefahr aufspüren - Unfälle vermeiden" informierten die Mitglieder und Kooperationspartner der BAG bundesweit über Maßnahmen zur Vermeidung von Verbrühungs- bzw. Verbrennungsunfällen sowie Ertrinkungsunfällen.
Informationen zum Kindersicherheitstag 2001
Kindersicherheitstag 2000
Der erste Kindersicherheitstag 2000 hatte die Verhütung der Sturzunfälle zum Thema. Der Sturz ist die häufigste Unfallart. Während kleinere Kinder vor allem im häuslichen Bereich stürzen, ereignen sich die Sturzunfälle der Größeren zumeist bei Sport- und Freizeitaktivitäten.
Die Aktionsmaterialien zum Kindersichertheitstag 2000 mit dem Thema "Stürzen und Fallen" sind leider nicht mehr verfügbar. Hier können Sie jedoch die Begleitbroschüre als zweiteiliges PDF-Dokument* downloaden:
Kindersicherheitstag
2000: Aktionsideen (2,6 MB)
Kindersicherheitstag
2000: Daten und Fakten (720 kB)
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